
Nik Sakellariou und Helga Hartleitner
Die SPD im Landkreis Schwäbisch Hall geht mit dem bewährten Team Nik Sakellariou – Helga Hartleitner in die Landtagswahl.

Die Menschen muss man vor den Kopf stoßen, damit sie lernen, ihn zu gebrauchen.
[Dieter Hildebrandt, Kabarettist]
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Landespolitik

Nik Sakellariou und Helga Hartleitner
Die SPD im Landkreis Schwäbisch Hall geht mit dem bewährten Team Nik Sakellariou – Helga Hartleitner in die Landtagswahl.
Bericht des Kreisverbandes:
Volles Haus in Vellberg – der Rittersaal im Schloss war bis auf den letzten Platz besetzt, als sich die Sozialdemokraten unter der der Leitung von Rolf-Felix Zwiener, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD im Kreis Schwäbisch Hall, trafen, um ihren Kandidaten für die Landtagswahl 2011 zu wählen.
Die wichtigste Botschaft zuerst: Es bleibt alles so wie bisher. Nikolaos Sakellariou, der Landtagsabgeordnete der SPD, wurde mit dem überragenden Ergebnis von 100 Prozent, erneut für die Landtagswahl nominiert. Als seine Ersatzkandidatin geht auch im Jahr 2011 die Stadt- und Kreisrätin Helga Hartleitner aus Crailsheim ins Rennen.
Die Versammlung hatte zudem noch hohen Besuch. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel MdL, aus Ludwigburg, war gekommen, um den Sozialdemokraten die Botschaft zu überbringen, dass ihr Abgeordneter im Landtag eine gute Arbeit macht.
Sakellariou warf einen Blick zurück in die zu Ende gehende Legislaturperiode des Landtags. Als Schwerpunkte nannte er die Murrbahn und die Aktionen, die er dazu initiiert hatte. So führte er Bürgersprechstunden im Zug durch, nicht ohne gehörigen Widerstand der Administration der Deutschen Bahn AG. Spektakulär war seine Aktion, als er zwei Dixie Toiletten auf den Bahnhof von Hessental aufstellen ließ, als die Bahn die Toiletten im Bahnhof geschlossen hatte.
Als einen seiner Schwerpunkte nannte er das Thema Bildung. Auch wenn die Landesregierung momentan mit dem Ergebnis der letzten Studie meinte wieder Boden gut gemacht zu haben. Die Grundbotschaft dieser Studie zeige, dass es nirgendwo schwieriger und ungerechter sei, als in Baden-Württemberg, als Kind sozial schwacher Eltern das Abitur zu machen. Zentrale Fragen seien nach wie vor nicht geklärt: Etwa wie mit dem Unterrichtsausfall umgegangen wird, und was mit dem doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2012 geschehen wird. Als ein „Bonbon“ in seiner Tätigkeit als Abgeordneter, unterstrich der 5-fache Vater die Vorlesetage in Schulen und Kindergärten, an denen er sich immer beteilige.
Als weitere Schwerpunkte seiner Arbeit nannte er die Themen Verbraucherschutz und Privatisierung im Strafvollzug, er habe mittlerweile sehr guten Kontakt zu den Milchbauern, deren Anliegen er sehr nachvollziehen könne.
Als großen Erfolg nannte Sakellariou die geänderte Wahlrechtsreform. Zuerst wollte man das Wahlrecht im Land dahingehend ändern, dass bei der Zuteilung der Zweitmandate nicht nur das prozentuale Ergebnis, sondern auch die Wahlbeteiligung einfließen sollte. Dies hätte eine elementare Benachteiligung für den ländlichen Raum bedeutet. Hier sei es ihm gelungen Abgeordnete aus allen Fraktionen für seinen Entwurf zu gewinnen.
Als seine politischen Ziele für die kommende Landtagswahl nannte er, dass endlich Schluss sein müsse, dass die Kinder nach der 4. Klasse im Land getrennt würden. Er sei klar für die Abschaffung der Studiengebühren im Land, die es Studierenden aus Arbeitnehmerfamilien immer schwerer machen würden, ein Studium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Als weiteren Schwerpunkt nannte der Landtagabgeordnete die Beendigung mit der Privatisierung staatlicher Pflichtaufgaben und den sehr restriktiven Umgang mit Flüchtlingsfamilien im Land.
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