Die Haller SPD

 

Out-Sourcing am Diak

Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 5.07.2013

Die SPD Schwäbisch Hall fordert das Diakonieklinikum Schwäbisch Hall auf, im Konflikt um das Out-Sourcing der Mitarbeiter des Hol- und Bringedienstes eine Lösung zu suchen, die eine Beschäftigung der Mitarbeiter im kirchlichen Tarif vorsieht.

Begründung:

Wie der Presse zu entnehmen ist der Konflikt im Diakonieklinikum so weit eskaliert, dass die Mitarbeiter des Hol- und Bringedienstes, die schon bisher in ein nicht dem AVR unterliegenden Tochterbetrieb ausgegliedert wurden an eine Fremdfirma abgegeben werden und dann nach Tarifen des Reinigungsgewerbes bezahlt werden.

Die Kirchen genießen in Deutschland ein außergewöhnliches Privileg, ihre Rechtsangelegenheiten inklusive Tarif- und Arbeitsrecht weitgehend selbst zu gestalten. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass man trotzdem Mitarbeiter aus diesem eigenen Tarifbereich drängt und letztlich in prekäre Arbeitsverhältnisse zwingt.

Das Diakonieklinikum als frei gemeinnütziger Träger ist auf vielfältige Unterstützung aus öffentlichen Mitteln angewiesen. Diese Unterstützung hat es erhalten und wird es weiter erhalten. Dann muss aber auch erwartet werden, dass es sich den eigenen Mitarbeitern gegenüber fair verhält und die eigenen Tarife anwendet. Genau wie wir uns in Vergaberichtlinien für die Tariftreue einsetzen, erwarten wir das auch von einer Einrichtung, die öffentliche Unterstützung erhält.

 

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Martin Schulz

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Leni Breymaier

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