Haller SPD nominiert Kreistagskandidatinnen und-kandidaten

Veröffentlicht am 08.03.2009 in Ortsverein

Kandidaten

Der Wahlpartteitag am 6. März des SPD-Ortsvereins Schwäbisch Hall benannte einmütig 15 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag

SCHWÄBISCH HALL (pm) Eine Stärkung der SPD-Fraktion im Kreistag formulierte Ortsvereinsvorsitzender Ernst-Michael Wanner als klares Ziel für die Kommunalwahl und zeigte sich optimistisch, dass die SPD-Liste des Wahlkreises 1 dazu ihren Beitrag leisten könne. Soviel Kompetenz aus dem Ortsverein ins Rennen schicken zu können, erfülle ihn mit Stolz. Im Einzelnen wurden durchweg mit überwältigenden Mehrheiten folgende Kandidatinnen und Kandidaten nominiert: OB Hermann-Josef Pelgrim, Gemeinderat (Fraktionsvorsitzender) Dieter Vogt, Gemeinderat und Rektor Rüdiger Schorpp, Gewerkschaftssekretär Anton Eugen Schmid, Freigestellte Betriebsrätin Ninon Kiesler, Gemeinderätin und Richterin am Amtsgericht Monika Jörg-Unfried, Stellv. Schulleiter Ralph Gruber, Architekt Luigi Monzo, Wirtschaftsjurist Danny Multani, Sozialpädagogin Olga Exter, Sozialpädagogin Birgit Kern, Schulleiter Jürgen Riehle, Gemeinderat und Rektor Helmut Kaiser, Gemeinderat und Freier Architekt Hansjörg Stein und MdL, Gemeinderat und Rechtsanwalt Nikolaos (Nik) Sakellariou.

Spitzenkandidat Hermann-Josef Pelgrim stellte dem Parteitag das Wahlprogramm vor und betonte die Bedeutung des Kreistags. Als kommunaler Träger sei der Landkreis verantwortlich für das soziale Klima im Landkreis. Leider sei dieses aufgrund der Beschlüsse der Mehrheitsfraktionen von CDU und Freien mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen. Die SPD bedauert, dass Kürzungen gerade im Bereich der präventiven Sozialleistungen in den vergangenen Jahren nicht verhindert werden konnten. Sollten sich die Mehrheiten im Kreistag nicht ändern, befürchtet die SPD weitergehende Einschnitte im Sozialhaushalt im kommenden Jahr.

OB Pelgrim erinnerte daran, wenn es nach den Wünschen von Landrat und Mehrheiten von CDU, Freien und Grünen gegangen wäre, hätte die gegenwärtig von allen Seiten gelobte Krankenhausfusion nicht stattgefunden, die Landkreiskrankenhäuser wären im Verbund mit Heilbronn und das Diak als Zentralversorger ausgehöhlt. Auch hat der Landkreis mit Billigung der Mehrheitsfraktionen als Arbeitgeber durch die ausgesprochenen Kündigungen in den Landkreiskrankenhäusern seine Glaubwürtigkeit aufs Spiel gesetzt. Mit Blick auf die Verwaltungsreform des Landes wurde angemahnt, dass gegenwärtig die Kommunen über 1,2 Mio. € aus ihren Haushalten beitragen zur Bewältigung von Landesverwaltungsaufgaben. Hier müsse die Normenkontrollfrage gestellt werden.Im Abfallbereich bedürfen die überbordenden Sortierlasten und die verstärkt mengenbezogenen Beitragsordnung einer Überprüfung. Der Ausbau des ÖPNV erfährt auch künftig die Unterstützung der SPD. Neben dem Ausbau der Murrbahn müsse auch die Elektrifizierung der Hohenlohebahn angegangen werden. Zufrieden stellt die SPD fest, dass es im Bildungsbereich zum Ausbau der Beraufsschulen sowie zur Unterstützung der Hochschullandschaft insgesamt gemeinsame Anstrengungen im Landkreis gäbe.

 
 

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