Wie sichern wir die Gesundheitsversorgung der Zukunft?

Veröffentlicht am 22.01.2019 in Veranstaltungen

Die 6. Veranstaltung der SPD-Themenreihe „Lassen Sie uns über Hall reden“ nimmt die Gesundheistversorgung in den Mittelpunkt.

Bei der Entwicklung des Stadtleitbildes 2025 gab es eine repräsentative Umfrage zu den wichtigsten Themen. Dabei lag die Gesundheitsversorgung an erster Stelle. Das ist auch gar nicht erstaunlich: Jedem ist bewusst, dass er oder sie irgendwann mit dem Thema einer guten und wohnortnahen Versorgung mit medizinischen Leistungen zu tun haben wird. Dazu gehört neben der ambulanten Betreuung in den eigenen vier Wänden ein guter Zugang zum Hausarzt und  für den stationären Aufenthalt eine leistungsfähige Klinik. Dafür steht in unserem Raum seit über 130 Jahren das Diak.

Dass wir als SPD das Thema der Gesundheitsversorgung in unserer Themenreihe aufgenommen haben hat also seinen guten Grund. Gesundheit und Krankheit beschäftigen  die Menschen immer. In den letzten Monaten hat es nun eine ganz besondere Aktualität erhalten. Die Frage, wie der zweite Bauabschnitt des Klinikneubaus finanziert werden kann, beschäftigt die Politik vor Ort. Bisher zeigt sich die Mehrheit des Kreistags eher reserviert; obwohl alle wissen, dass das Diakonie-Klinikum als Krankenhaus der Zentralversorgung ausgewiesen ist und für weite Teile des Landkreises die Funktion der Grund-und Regelversorgung erfüllt. Für die SPD gilt , dass wir ohne Einschränkung  dazu stehen, dass der Kreis keine Abwehrhaltung einnimmt, wenn es um die Frage der Unterstützung bei den Investitionen geht. Es sollte möglichst viel Selbstbestimmung, auch über die zukünftige Sicherung der Rolle als Zentralversorger, vor Ort bleiben. Dies gilt auch für eine mögliche Kooperation mit Neuendettelsau. Die Teilhabe am medizinischen  Fortschritt muss beim Diakonie-Klinikum  weiter gewährleistet  sein. Das liegt im Interesse der Menschen in der ganzen Raumschaft. Letztendlich ist es mitprägend für die Attraktivität der Region.

Wir wollen in dieser Veranstaltung die ganze Breite des Themas offenlegen.

Wie wird die Zukunft im Bereich der Hausarztversorgung aussehen? Gibt es noch den klassischen Allgemeinmediziner mit eigener Praxis oder nur noch Zentren mit entsprechend weiten Wegen für die Patienten.

Die ambulante Betreuung ist in den vergangenen Jahren ebenfalls ständigen Umbrüchen ausgesetzt. Das Pflegeneuausrichtungsgesetz mit einer weiteren Verrechtlichung und Dokumentationspflichten die auf Kosten des direkten Kontakts gehen, haben bei den Pflegekräften Verunsicherung ausgelöst. Wir wollen mit dieser Veranstaltung die öffentliche Diskussion vertiefen.

Auf dem Podium werden dazu Stellung nehmen:

Michael Kilb, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums

Dr. Elisabeth Körber-Kröll, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Schwäb. Hall

Andrea Beck,  Leitung Ambulante Dienste „Diakonie daheim“

Die  Veranstaltung  findet statt am 29.01.2019 um 19.00 Uhr im Haus der Bildung, Salinenstraße 6 im Musiksaal.

 
 

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